Heute wurde unsere Feuerwehr zu einem besonders fordernden Einsatz nach Seefeld alarmiert. Bereits bei der Anfahrt ließ die erste Lagemeldung auf eine komplexe und zeitintensive Einsatzsituation schließen. Gemeldet wurde ein Dachstuhlbrand des Seefelder Hotels Klosterbräu, welcher gleichzeitig die angrenzende Kirche bedrohte.
Unsere ursprüngliche Aufgabe bestand darin, in eine aktive Bereitschaft zu gehen um etwaige Nebeneinsätze abdecken zu können. Aufgrund der Schwere des Brandes wurden wir direkt zur Brandstelle alarmiert um den steigenden Bedarf an Atemschutztrupps zu decken. Zum Zeitpunkt unseres Eintreffens waren die Feuerwehren Seefeld, Leutasch, Reith bei Seefeld, Zirl, Kematen und Telfs bereits mit intensiven Löscharbeiten gefordert. Zur Unterstützung der Einsatzführung übernahm die Feuerwehr Wildermieming die Lageführung sowie die Feuerwehr Flaurling die Atemschutzsammelstelle.
Als erste Aufgaben wurden unseren beiden Atemschutztrupps die Sicherung der Kirche im Dachstuhl sowie ein Aussenangriff am Dach selbst übertragen. Während die Riegelstellung durch Trupp 1 im Dachstuhl immer wieder Dachbalken kühlte und etwaige Glutnester bekämpfte, musste Trupp Hatting 2 unter erheblicher körperlicher Anstrengung in ihrem Einsatzabschnitt die Dachhaut öffnen um Zugänge für das Löschwasser schaffen zu können. Insgesamt wurden unsere Trupps fünf Mal losgeschickt um mit allen Kameraden die Löschanstrengungen voranzutreiben und der Flammen Herr zu werden.
Schlussendlich wurden wir dann gegen 3 Uhr morgens durch frische Kräfte abgelöst und konnten die Heimreise antreten. Die Löscharbeiten dauerten noch bis in die Vormittagsstunden hinein bis dann endlich um 8:45 Uhr "Brand Aus" gegeben werden konnte.
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